BIM-SIS

Schadens Identifikations System

Die Problemstellung

„Für ein verbindliches Angebot einer Wand aus Naturstein ist eine steingenaue Identifikation der anstehenden Schäden und der günstigsten Sanierungsvariante ausschlaggebend“

Die normale Vorgehensweise einer Sanierung ist sehr komplex und wird den Ansprüchen der Nutzer heutzutage nicht mehr gerecht.

Das Ziel

Transparente und vertrauensvolle Vergabe an den preisgünstigsten Anbieter zu einem finanziell vertretbaren Aufwand vor Vertragsabschluss.

Die Lösung:

BIM-SIS Building Information Modelling – Schadens Identifikation System

BIM-SIS ermöglicht auf Basis des umfangreichen Wissens über Schäden aus abgeschlossenen Sanierungsfällen eine erste Abschätzung der Bandbreite der anstehenden Schäden auch schon auf Basis einer kostenvertretbaren Schadenaufnahme.

Was ist BIM-SIS?

BIM-SIS steht für Building Information Modelling – Schadens Identifikations System. Das integrative Informationssystem ist als eine interoperable wissensbasierte Plattform auf Basis von BIM eingebettet, die für die Identifikation von Natursteinwänden eingesetzt werden kann. BIM-SIS wird mit seinen innovativen Methoden den Prozess der Sanierung von Grund auf verändern. Dazu werden die drei Bereiche zu einem semi-automatischen Schadensidentifikationssystem verknüpft.

01

Intelligentes Informationsmanagement

02

Wissensbasierte
Methoden

03

Semantische, fachlich verteilte und explizit verlinkte Datenmodelle

Durch BIM-SIS ergibt sich ein innovatives System zur Identifikation von Natursteinschäden an Wänden. Es setzt mit der BIMifizierung, unserem grundlegenden Bauaufnahmeprozess für ein BIM-Modell, einen neuen Standard für die digitale Aufnahme, Modellierung und Verarbeitung von Schadensinformationen in BIM.

Mit diesen Informationen werden im weiteren Verlauf durch eingebundene Risiko- und Nachtragsmanagement-Funktionen transparente und variable Sanierungsvarianten erstellt.

Ihr Nutzen

Die Vorteile des hochstrukturierten BIM -SIS erschließen drei praktische Anwendungsgebiete:

BIM-Dokumentation

Mit BIM-SIS soll vorhandenes Wissen und Information aus der Bauwerksaufnahme, auf der Basis der durchgehenden Methodik „BIMifizierung“, explizit und objektiviert in BIM dargestellt werden. Infolgedessen wird für jedes dokumentierte und analysierte Gebäude ein BIM-Modell als Grundlage für alle weiteren Prozessschritte in BIM-SIS erstellt. In Anbetracht der fortschreitenden Digitalisierung im Bauwesen kann davon ausgegangen werden, dass in naher Zukunft der gesamte Gebäudebestand digital mit BIM erfasst werden soll. Somit ist die BIMifizierung bzw. die Erfassung der mithilfe von BIM-SIS sanierten Gebäude ein erster Schritt zur Dokumentation unseres Gebäudestandes in BIM.

Natursteinwand-Sanierung

Das übergeordnete Ziel von BIM-SIS ist es, so kostengünstig und präzise wie möglich, eine Schadensanalyse mit variablen Sanierungsvarianten in 5D Darstellung (3D Modell + Baukosten + Zeit) zu erstellen. Der Sanierungsprozess ist vorerst auf Natursteinwände spezialisiert.

Instandhaltung / Facility Managemement

Außer Sanierungen lassen sich mit dem BIM-Gebäudemodell auch diverse andere Aufgaben leichter und schneller erledigen. Das für die Sanierung erstelle BIM-Gebäudemodell ist darüber hinaus auch im Facility Management ein begehrtes Arbeitsobjekt. Das BIM-Modell ist ein permanent aktualisiertes Abbild des realen Bauwerks. Mit diesem digitalen Zwilling können nahezu alle Instandsetzungsarbeiten bewältigt werden.

Vorteile

  • BIM Modell kann als Kommunikationsplattform für weitere Maßnahmen genutzt werden
  • Digitalisierte Einbindung von Fachwissen
  • Kostensicherheit in der Vorkalkulation und Ausschreibung
  • BIM Modell kann als Kommunikationsplattform für weitere Maßnahmen genutzt werden
  • Digitalisierte Einbindung von Fachwissen
  • Kostensicherheit in der Vorkalkulation und Ausschreibung

Die BIM-SIS - Innovationen

Ein Schadens-
identifikationssystem,

basierend auf Schadentemplates (Vorlagen), strukturiert in bauelementbezogene Schäden und in daraus abgeleitete Schadenssysteme.

Schadenwissens-
datenbanksystem,

basierend auf Schadenstemplates.

Dynamisches Multimodellsystem

mit Rückkopplung für Nachtragsmanagement.

In Zusammenarbeit mit:

TragWerk Software Döking+ Purtak GbR, Dresden

3L Architekten + Industriedesigner, Menden

Technische Universität Dresden, Institut für Bauinformatik

Institut für Diagnostik und Konservierung an Denkmalen in Sachsen Sachsen-Anhalt e.V., Dresden

Förderprogramm „Informations- und Kommunikationstechnologie“ auf dem Gebiet „KMU-innovativ“
01IS18017

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